10 Tipps&Tricks

10 Tipps & Tricks für dein veganes Leben

Vegan leben liegt im Trend. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Vielen Menschen geht es darum, Tierleid zu vermeiden. Auch auf den Klimawandel und die eigenen CO2-Bilanz hat ein veganer Lebensstil positive Auswirkungen. Nicht zuletzt haben verschiedene Dokumentationen, wie zum Beispiel „What the Health“ den gesundheitlichen Aspekt des Veganismus in den Fokus gerückt.

Gerade wenn man nicht vegan aufgewachsen ist oder wenig bis gar keine Veganer in seinem persönlichen Freundeskreis hat, fällt es oft nicht leicht, als Veganer durchzustarten oder dabei zu bleiben. Hier sind 10 Tipps und Tricks, die Dir das Starten und Durchhalten erleichtern:

1. Baue Dir ein Netzwerk auf

Eines der wichtigsten Elemente bei der Umstellung auf ein veganes Leben ist ein unterstützendes Netzwerk. Viele Menschen, die nicht vegan leben, fühlen sich oftmals allein durch die Aussage, jemand lebe vegan getriggert und bemüßigt, dagegen zu argumentieren. Dies kann Dich verunsichern, demotivieren oder von Deinem Vorhaben abbringen. Wenn Du bislang keine oder wenige Freunde oder Familienmitglieder hast, die vegan leben, dann suche Dir aktiv ein unterstützendes Netzwerk. Online findest Du viele Gruppen für den Austausch, in vielen größeren Städten gibt es auch vegane Treffs, bei denen Du neue Freunde kennenlernen kannst. Diese können Dir nicht nur Tipps für Deine Umstellung geben, sondern Dich auch motivieren dabei zu bleiben. Bei gemeinsamen Treffen gibt es keine große Diskussion über das Essen.

2. Eigne Dir Wissen an

Wissen ist eine wichtige Basis für ein veganes Leben. Es gibt mittlerweile sehr gute Bücher zum Thema Veganismus in alle Richtungen. Witzig und ernst. Mit Argumenten für den Veganismus, gesundheitlichen Aspekten oder praktischen Kochrezepten zum Thema „Vegan essen“. Auch zahlreiche Dokus wie zum Beispiel „Cowspiracy“ oder „Earthlings“ beschäftigen sich intensiv mit dem Thema.

3. Motiviere Dich selbst

Das Wichtigste, um zu starten und durchzuhalten, ist es, Deine Gründe und Dein Ziel zu kennen. Warum willst Du vegan leben? Was kannst Du mit Deinen Handlungen erreichen? Bastle Dir ein Visionboard, wenn Dir das hilft, Deine Ziele zu erreichen. Darauf können zum Beispiel glückliche Tiere, eine gesunde Natur oder ein gesunder Körper abgebildet sein.

4. Durchhaltestrategien

Oft ist anfangs die Motivation groß, lässt aber schnell nach. Daher ist es wichtig, sich Durchhaltestrategien zu erarbeiten. Denn jahrelang festgefahrene Gewohnheiten lassen sich nicht von heute auf morgen ändern. Mindestens drei Monate solltest Du anfänglich durchhalten, damit sich neue Gewohnheiten wirklich etabliert haben. Beobachte Dich selbst: bei welchen Gelegenheiten fällt es Dir schwer, durchzuhalten? Was genau vermisst Du dabei? Welche Strategie könnte Dir helfen, in der konkreten Situation durchzuhalten?
Leg Dir selbst eine Challenge auf oder tu Dich mit anderen zusammen, die das gleiche Ziel haben wie Du und tauscht Euch regelmäßig darüber aus, was Euch gut gelungen ist und wo ihr Probleme habt. Auch ein Erfolgstagebuch kann beim Durchhalten helfen. In dieses schreibst Du jeden Morgen Deine Ziele für den Tag und reflektierst abends, was Du geschafft hast.

5. Fülle statt Verzicht

Achte auf Dein Mindset: Wenn Du das Gefühl hast, auf etwas verzichten zu müssen, wird es Dir umso schwerer fallen. Daher ist es wichtig, den Fokus auf das Positive zu lenken. Mach Dir bewusst, wie der Veganismus Dein Leben bereichert. Such Dir besonders leckere vegane Rezepte, die Dir zeigen, wie gut das Essen schmeckt.

6. Vegane Rezepte

Vegan essen ist nicht kompliziert, wenn einmal die Umstellung gelungen ist. Es gibt viele Rezepte, die sehr lecker und von Haus aus vegan sind, wie zum Beispiel das französische Ratatouille oder viele asiatische Currys. Hier kannst Du von indisch über thailändisch bis vietnamesisch alles durchprobieren. Auch die japanische Küche hat viele vegane Gerichte zu bieten, wie beispielsweise eine leckere Misosuppe mit Seidentofu. Es gibt auch einfache Gerichte wie Pommes mit Ketchup oder Spaghetti mit Tomatensauce, die in der Regel von Haus aus vegan und lecker sind – wenn auch nicht ganz so gesund. Für den Anfang kannst Du es auch mit veganen Ersatzprodukten probieren.

7. Auswärts vegan essen

Anfänglich war es schwer, in Restaurants gutes veganes Essen zu bekommen. Aber durch die stetig wachsende Zahl an Veganern haben sich viele Restaurants darauf eingestellt. Zum Teil gibt es bereits vollständig vegane Restaurants, ansonsten haben viele zumindest ein veganes Gericht auf der Karte. Im Zweifel kann man immer einen Salat ohne Dressing bestellen und sich diesen selbst mit Öl und Essig anmachen.

8. Private Feiern

Die Schwierigkeit auf privaten Feiern besteht oftmals darin, dass man den Gastgebern keine zusätzliche Arbeit machen möchte. Ein guter Tipp ist es, einfach selbst etwas leckeres veganes mitzubringen. Wenn Du nicht nur eine Portion für Dich machst, sondern gleich etwas mehr für alle mitbringst, freut sich sicher auch der Gastgeber und Du kannst vielleicht den ein oder anderen dadurch von veganem Essen überzeugen.

9. Choose your battles

Es macht oft keinen Sinn, sich mit Menschen über Veganismus zu streiten. Überlege Dir gut, ob Du Dich wirklich auf eine Diskussion mit jemandem einlassen willst, der kein wirkliches Interesse an Deinen Argumenten hat. Wechsle lieber das Thema, wenn Du dieses Gefühl hast, und macht Euch anderweitig eine schöne Zeit.

10. Gesundheitliche Aspekte

Dadurch, dass Veganer sich oft mehr mit dem Thema Ernährung beschäftigen, leben sie häufiger gesünder. Doch das ist kein Automatismus. Daher ist es wichtig, sich zu informieren, was der Körper braucht. In der Regel kann das alles durch eine vegane Ernährung abgedeckt werden. Nur Vitamin B12 sollte supplementiert werden. Im Zweifel kannst Du bei Deinem Arzt regelmäßig ein Blutbild machen lassen und es mit ihm besprechen.

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